Ob mit Bus oder Bahn oder Frachtschiff ganz egal…

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Wieder etwas verstanden, was mir bisher verborgen blieb! Der soziale Stellenwert der 24/7 Minisupermaerkte ein recht hoher, sitzen doch früh morgens Menschen bei 7/11 an separierten Tischen, ein verschlossenes Produkt vor sich und schlafen, während ich Dosenkaffee und ein Tofu neben ihnen einnehme. Dem Aussehen und Geruch nach handelte es sich nicht um Feierleichen oder Obdachlose. Würde mich interessieren, ob dies eine besonders sparsame Art des Reisens ist (aber wo ist dann das Gepäck?) oder die Arbeitszeiten hier so krass sind, dass man unter der Woche gar nicht heim geht. Die Sanitärbereiche der Backpackeroasen sind jedenfalls immer zu gebrauchen, wenn man in der Affenhitze eine Erfrischung braucht. Sauberkeitsgrad im innerjapanischen Vergleich: na ja… , dem Standard des 1,50 Euro Sanitärbereichs des Gießener Bahnhofs jedoch mindestens ebenbürtig. Die Zugfahrt durch Shikoku nach Okayama war wegen des tollen Wetters heute besonders schön, ich hoffe man kann auf den Bildern,  trotz Weitwinkelobjektiv und reflektierendem Zugfenster, etwas erkennen. In Okayama wurde dann letztmals der Shinkansen betreten. Reservierte Fensterplätze sind natürlich ganz cool, wegen der Geschwindigkeit kann einem beim aus dem Fenster schauen jedoch auch schlecht werden. Wenn man den Horizont fokussiert und nicht nahe Objekte, wie z.B. Häuser (vielleicht sind die 7/11 Bewohner auch Anwohner der Shinkansen Strecken, denen die Züge auf den Geist gehen), geht es eigentlich und macht Spaß. Vor ein paar Tagen entstand ein Video, viel Spaß!

In Kagoshima aß ich im Kagomma Furusato Yatai-mura, einem Streetfood Markt, fusslaeufig vom Shinkansen Bahnhof innerhalb von 5 Minuten erreichbar, einfach den East Exit nehmen. Das sumibi yaki, ueber Kohle gehrilltes Huhn, war wirklich sehr lecker. Das abgeblich typische Wildschweingericht kurobuta war nicht aufzutreiben. Mittags hat aber von den Restaurants her eh kaum eines offen.

Kagoshima ist jedoch nur Transit Station auf dem Weg zur Fähre nach Kagoshima. Weil ich diese Info nie im Internet fand: Zur Hibiscus Ferry nach Tanegashima bzw. Yakushima kommt man mit dem Bus, da es nur einen pro Tag gibt (wusste ich nicht), war es im Nachhinein schlau bei der Ankunft direkt im Bahnhof in der Touristen-Information zu fragen, wie man zur Hibiscus Faehre kommt. Deren Erklärung  Das mit dem Bus und Fähren Check-In funktioniert dann wieder problemlos. Zur Orientierung: Mit der 5 um 15:48 zum Taniyama Hafen. Die Hibiscus Fähre ist günstiger als das Luftkissenboot (Hovercraft kostet etwa das fünffache) und fährt über Nacht. Da ich schon immer mal auf einem Frachtschiff mitfahren wollte, denn genau das ist die Hibiscus Fähre, erfűllte ich mir den Traum, trotz des bequemeren Wegs via Luftkissenboot – Was ja auch ziemlich cool ist, Roger Moore und Timothy Dalton lassen grüßen.

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