Von Hakone via Hiroshima nach Sukumo auf Shikoku

Vom immer noch im Nebel verhuellten Hakone ging es rund 700km in den Westen. Dank der vielgelobten Shinkansen Zuege haelt sich die Fahrtzeit in Grenzen. Nach einem kurzen Abstecher nach Hiroshima, (kann das Roku Hostel dort nur empfehlen) ging es mit der Bahn heute nach Shikoku runter.
Zuvor gab es in Hiroshima ein Wiedersehen mit Leuten aus dem Kyoto Hostel, wir tranken etwas (viel) Pflaumenwein und aßen Okonomi Yaki und auf Tip des Hostels Natto, fermentierte Bohnen mit Eigelb verruehrt, einen leckeren Tofu als Side-Dish. Ich kann nur das im Lonely Planet als “Hassei” vermerkte Lokal empfehlen: viele Locals drin, traditionelle (Gar)Kueche, zudem laeuft im Fernsehen Baseball, worueber man mit den Locals vor Ort ins Gespraech kommt. Leider heisst das Lokal mittlerweile “Tamaya” was etwas verwirrend ist. Ansonsten passt die Beschreibung des Guidebooks aber. Auffaellig ist auch, dass Fussball hier in Japan keine so grosse Nummer zu sein scheint, wie in Europa gerne behauptet wird. Fussball fristet, im Vergleich zu Baseball, dann doch nur eine Randexistenz. Das wird sich mit Poldis erstem Spiel fuer Kobe sicher auch nicht aendern. Meine Urlaubsgewohnheit Fussballspiele anzusehen, wird also nicht fortgesetzt, stattdessen wird ein spektakulaeres Tal besichtigt und erstmal drei Tage in Sukumo am Strand abgehangen. Sollte es ueberhaupt e i nen geben, denn auch Shikoku wirkt bisher, aus dem Zug heraus betrachtet, eher industriell.

Ob der JR Pass in der Gegend hier gilt, liess sich im Vorfeld nicht zweifelsfrei klaeren. Bisher bin ich mit dem Pass doch erfolgreich durch alle Schleusen durch, scheint also zuklappen. Ziemlich spektakulaer war die Ueberfahrt nach Shikoku von Okayama aus. Massive Stahlbruecken, die die Inseln Kyushu und Shukoku miteinander verbinden, ermoeglichen eine tolle Aussicht aufs Meer! 

Aehnlich krass ging es dann weiter, kurvte der Zug doch durch enge Taeler oder ueberquerte diese ueber hohe Bruecken. Wirklich eine tolle Eisenbahnfahrt!

Die dann am Ende nach Sukumo an der Pazifikkueste fuehrte. 

Am Ende der Fahrt waren fuer das letzte Stueck dann nochmal 2000Yen faellig, weil JR dann doch die letzten beiden Bahnhoefe Shimanto und Sukumo nicht bediente. Unterm Strich kann ich jedem JR Pass Reisenden die Fahrt hier runter empfehlen. Vom Zugfahren her die schoenste Strecke bisher! 

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