7-Eleven / Japan Rail Pass / Tokyo

Der 7-Eleven ist eine Art Paradies für Japantouristen. Mit der DKB Karte kann man hier kostenlos Geld abheben, eigentlich ständig benötigtes Trinkwasser günstig erstehen und, wenn man den Hunger haben sollte, Sushi mitnehmen. Am Regelmäßigsten suche ich den Laden jedoch zum googlemaps laden via offenem WiFi auf. Wirklich toll, praktisch auch, dass der Landen gefühlt an jeder Ecke rumsteht. (23.000 Mal in Japan)

IMG_20170717_154339

 

Der Japan Rail Pass war zwar in der Anschaffung absolut betrachtet etwas teuer, erleichtert aber vieles. Auf den JR Linien, die man mit dem Pass benutzen darf, kommt man innerhalb Tokyos eigentlich ganz gut voran und auch (fast) überall hin. Ab und an muss man nochmal eine einzelne Station Metro fahren. Das Buchen einer Platzkarte für den Shinkansen ist total einfach und das Reisen in diesem Hochgeschwindigkeitszug ist der Hammer!

Ich war die letzten 1,5 Tage mit dem JR Pass etwas Sighseein’ machen, fand alle Spots toll!
Warum der Lonely Planet den Tempel Senso-Ji als No. 2 auf die Tokyo-To-Do-Liste gepackt hat, ist mir zwar ein Rätsel, ein typisch asiatischer Tempel mit Räucherstäbchen, wuseligen Besuchern und jeder Menge Verkaufsstände (Räucherstäbchen, Merchandise) ist es schon.

K1600_DSC_4837

Stimmungsvoller fand ich dafür den Tempel Sengaku-Ji, der Ruhestätte der 47 Ronin.
Die 47 Ronin rächten ihren Herren, der durch eine Intrige ums Leben kam und wurden anschließend zum Sepukku verurteilt, den sie auch ausführten. Ich glaube die Geschichte, die hier in Japan unglaublich populär ist, wurde für den westlichen Markt mal mit Keanu Reeves verfilmt.

K1600_DSC_4892

Besonders hat mir der Besuch in Yanakarein einem stimmungsvollen Friedhof und das Schlendern anschließend durch Yanaka-Ginza, wo man in kleinen Läden auf Getränkekisten sitzt und mit Einheimischen ein Bier trinkt (das diese einem verkaufen), gefallen. Der Besuch im Zoo, der wiederum im Ueno-Park liegt, war auch super! Etwas beunruhigend war der Besuch im Schlangenhaus, lebten dort schließlich Schlangen mit Bezeichnungen wie “Japanese-Ratsnake” oder “Japanese-Strip-Snake”. Ich rede mit fortwährend ein, dass diese Schlangen auf fernen Inseln von japanischen Forschern entdeckt wurden und daher in Japan NICHT heimisch sind.

Gestern Abend war ich an der Shibuiyah Kreuzung, die meist-überquerte Kreuzung der Welt. Joah, sollte man, wenn man in Tokyo ist, sicherlich mal gesehen haben. Die Gegend ist eine Mischung aus Picadilly-Circus in London und Hamburger Berg, vor allem der Teil, der dem Hamburger Berg ähnlich ist, hat einen gewissen Charme (Golden Gai Viertel), unterm Strich ist mir aber in Shibuyah einfach zu viel los. In einer Bar kam ich jedoch mit einem Barkeeper ins Gespräch, auch über den weiteren Verlauf der Reise, meine Unentschlossenheit, ob ich wirklich noch so viel Zeit in japanischen Großstädten verbringen möchte. Lange Rede, kurzer Sinn und noch längere Internetrecherche: Nach Kobe fahre ich nicht, nach Osaka auch nicht, dafür in die Präfektur Kochi nach Sukumo zum Wandern, baden und so…

K1600_DSC_4812

Akihabara ist ähnlich wie Shibuyah, nur wird der Partyviertel-Anteil hier durch riesige Computerspiele Hochhäuser ersetzt, unglaublich große Arcade Spielhallen (+Rotlicht).
Die von mir favorisierten Point-and-Click Games gab es hier nicht und Tekken gegen Leute spielen, die dort jeden Tag abhängen endet nur in krachenden Niederlagen, so wie früher beim Kickern im Domizil.

K1600_DSC_4827

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s